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Das Projekt

Diese Internetpräsenz ist aus dem Pilotprojekt „Méthodologie de Publication Bilingue d'Archives Médiévales de la Grande Région" in den Jahren 2010/2011 unter Federführung der Universität der Großregion (UGR) erwachsen, welche die Universitäten Kaiserslautern, Lüttich, Luxemburg, Metz, Nancy, Saarbrücken und Trier in sich vereint.
Um die für eine internetbasierte Untersuchung mittelalterlicher Quellen nötigen Hilfsmittel und technischen Erfordernisse sowie eine zweisprachige, deutsch-französische Methodologie zu erarbeiten, haben sich diejenigen Mediävisten des Universitätsverbundes, die sich mit den mittelalterlichen Fürstentümern der Großregion und ihren Archivalien beschäftigen, in Arbeitsgruppen zusammengeschlossen.
Die Geschichte des Mittelalters als Fundament der Europäischen Gemeinschaft zu modellieren, waren Wissenschaftler der vier darin begriffenen Staaten (Frankreich, Deutschland, Belgien und Luxemburg) – oder genauer: der fünf zentralen Regionen (Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Wallonien) – eingeladen einen Weg zu finden, ihre Forschungsquellen und ihr Know-How einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und gemeinsam Werkzeuge zur Aufbereitung von Archivalien jener mittelalterlicher Fürstentümer (12.-15. Jh.) zu erarbeiten, zwischen denen Sprachen, Sitten, verwandtschaftliche Beziehungen und Herrschaftsansprüche, politische Machtverhältnisse und kulturelle Praktiken im Laufe der gemeinsamen Geschichte unlösbare Bänder geknüpft haben.
Die Arbeiten hatten nicht zuletzt das Ziel, Methoden und Forschungsgegenstände von Historikern und Sprachwissenschaftlern im interdisziplinären Zugriff zu reflektieren, um einen möglichst angemessenen Zugang zu den Quellen zu finden und die Untersuchungen wie auch ihre Ergebnisse zu bereichern.
In ihrer zweifachen – internationalen wie auch interdisziplinären – Ausrichtung, wendet sich diese Seite vorrangig an Studierende, Dozenten und Wissenschaftler der Universitäten der Großregion, aber selbstverständlich auch an alle an den mittelalterlichen Quellen Interessierten.